Osterather Mühle
40670 Meerbusch-Osterath

Zunächst stand an dieser Stelle eine Bockwindmühle, die aber 1359 abbrannte. Sie wurde wieder aufgebaut und war bis 1882 in Betrieb. Dann brach der Ständer. Da die Mühle einen sehr guten Ertrag abwarf, sollte eine neue Mühle gebaut werden. So wurde Anfang des Jahres 1883 gleichzeitig mit dem Antrag auf Genehmigung bereits mit dem Bau der neuen Turmwindmühle begonnen, weil sie schon zur Ernte in diesem Jahr mahlen sollte. Die Finanzierung war zwar vollkommen unklar, aber der Kirchengemeindevorstand hoffte auf einen solventen Pächter. Es kam, wie es kommen musste: ein Pächter war nicht in Sicht, überall - sogar in unmittelbarer Nachbarschaft - wurden wirtschaftlicher arbeitende Dampfmühlen gebaut. Als dann 1885 doch noch die Genehmigung erteilt wurde, saß die Kirchengemeinde auf 22000 Mark Schulden fest. Im Januar 1888 wurde die Mühle zusätzlich mit einer Dampfmaschine ausgerüstet, so wollte man sie für einen Pächter attraktiver machen. Im Juli 1888 stürzte dann auch noch der gusseiserne Kopf mit den Flügel ab und zerschellte an der Galerie. 1891 empfahl die Kirchengemeinde den Verkauf der Mühle. Sie war danach noch bis 1918 mit Dampf in Betrieb. 1945 erwarb der Künstler Brüll die Mühle und nutzt sie nach der Restaurierung als Atelier. Aus diesem Grund sprechen schon viele Einwohner von der Brüll'schen Mühle.
Quelle:
www.tobien.de/windmuehle.htm Danke für die Mithilfe an Dirk Tobien !
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