Büsdorfer Mühle
50129 Bergheim-Büsdorf

Diese Turmwindmühle wurde 1850 auf einem Hügel oberhalb von Büsdorf errichtet und gehörte ursprünglich zum Gut Braschoß. Sie liegt sehr malerisch auf der Hügelkuppe; ihr angegliedert ist ein Reit- und Pensionsstall.
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Der folgende Text sowie die Bildkopie wurden mir freundlicherweise vom Eigentümer, Herrn Dr. Heinz Braschoß, zur Verfügung gestellt und stammen aus seinem Aufsatz aus dem Jahr 1983 "Windmühlen im früheren Kreis Bergheim".

Die Büsdorfer Mühle ist die jüngste der noch vorhandenen Mühlen im ehemaligen Kreis Bergheim. Sie steht an der Stelle der alten Bockwindmühle, die den Grafen von Salm-Reiferscheid  gehörte. Nach 1800 hatte der Müller Johann Koenen die Mühle erworben. Sein Sohn Vincenz Koenen war der Bauherr der jetzt noch bestehenden Mühle. Sie ist seitdem Eigentum seiner Nachkommen. Erbaut wurde die Mühle von 1847-1850. Sie liegt 108 Meter über dem Meeresspiegel und misst bis zur Turmspitze 15 Meter. Bemerkenswert an der Mühle ist der steinerne Mühlenberg. Bis zum Jahre 1928 ist hier gemahlen worden. Dann ging der letzte Müller in den Ruhestand. Der Betrieb wurde eingestellt. Die Mühle bekam 1987 ein neues Schieferdach und 1973 neue Flügel. Die Flügel wurden aber bei schweren Stürmen 1985 und 1986 vom Wind zerstört.

März 2011

Foto von Hermine Braschoss

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